Die große Brezenumfrage

Von den Fragen, die ich gerne von der Menschheit beantwortet hätte, ist diejenige nach dem Brezenessverhalten sicherlich eine der wichtigsten. Genauer gesagt interessiert es mich, wieviele Menschen welchen Anteil des großzügig über eine jede Breze verstreuten Salzes zu sich nehmen, denn ich persönlich mag überhaupt keines darauf. Darum bitte ich jeden, der sich auf diese Seite verirrt hat, aus untigen Essprofilen dasjenige auszuwählen, dass auf sie oder ihn am ehesten zutrifft. Um Unsicherheiten auf Grund mangelhafter Beschreibungstexte zu vermeiden, habe ich noch kleine Beispielbildchen beigefügt.

Essprofile

A voll besaltzte Breze + Salzstreuer Mir ist das Salz auf den Brezen nicht genug. Deswegen halte ich immer einen Salzstreuer zum Nachsalzen bereit.
B voll besaltzte Breze Egal wieviel Salz drauf ist, ich esse alles. Je mehr, desto besser.
C gut besaltzte Breze Eine ordentliche Portion Salz ist mir wichtig. Zuviel sollte es aber auch nicht sein.
D wenig besaltzte Breze Ein paar vereinzelte Salzkörner sollten schon drauf sein; den Rest entferne ich.
E voll entsaltzte Breze Ich mag kein Salz auf meiner Breze und brösle alles bis auf das letzte Korn herunter.

Bisheriges Umfrageergebnis

Teilnehmerzahl: 1188

Typ Anzahl Anteil  
A 80 7% 7%
B 564 47% 47%
C 111 9% 9%
D 363 31% 31%
E 70 6% 6%

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Hintergrundwissen

Dem Namen der Breze (auch Brezel) werden verschiedene Ursprünge zugeschrieben [1]: Die Laugenbrezel ist besonders in Süddeutschland verbreitet. Es handelt sich dabei um ein Weizengebäck – als solches ernährungsphysiologisch wertlos –, welches vor dem eigentlichen Ausbacken in heiße 0,5-4,0%-ige Natronlauge getaucht und mit besagtem Salz (daher auch Salzbrezel) bestreut wird [2].

Quellen:

[1] Brockhaus Enzyklopädie in 20 Bänden, Bd. 3, F.A.Brockhaus 1967
[2] Brockhaus Enzyklopädie in 20 Bänden, Bd. 11, F.A.Brockhaus 1970

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